Leuchtfeuer – Februar: Freundlicher mit dir selbst
- US–Coaching
- 1. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Liebe Leserin, lieber Leser,
der Februar ist oft ein leiser Monat.
Die Neujahrsenergie ist verblasst, der Frühling noch nicht da.
Viele Menschen merken jetzt: Die Vorsätze tragen nicht mehr – und die innere Stimme wird lauter.
Vielleicht kennst du sie:
Diese Stimme, die sagt:
„Du solltest weiter sein.“
„Das müsstest du doch können.“
„Andere schaffen das doch auch.“
Doch was, wenn Wachstum nicht aus Druck entsteht – sondern aus Freundlichkeit?
Monatsthemae: Selbstmitgefühl statt Selbstkritik
Selbstkritik fühlt sich oft wie Motivation an.
In Wahrheit ist sie meistens Angst in Verkleidung.
Angst, nicht genug zu sein.
Angst, zu scheitern.
Angst, nicht zu genügen.
Selbstmitgefühl heißt nicht, alles gutzuheißen.
Es heißt: Ich bleibe an meiner Seite – auch dann, wenn es schwierig ist.
Mini-Übung: Die Stimme wechseln
Wenn du das nächste Mal innerlich hart mit dir sprichst, halte kurz inne und frage dich:
Würde ich so mit einem Menschen sprechen, den ich liebe?
Formuliere den Satz um – nicht beschönigend, sondern menschlich.
Aus
„Ich kriege nichts auf die Reihe.“
wird
„Ich bin gerade überfordert – und das darf sein.“
Diese kleinen Verschiebungen verändern viel.
Aus meiner Praxis
Viele Menschen glauben, sie müssten erst „besser“ werden, um freundlich mit sich zu sein.
Doch es ist genau umgekehrt:
Freundlichkeit ist der Boden, auf dem Veränderung überhaupt erst möglich wird.
Monatsfrage
Wo könnte ich diesen Monat ein kleines bisschen sanfter mit mir sein?
Nicht perfekt.
Nicht immer.
Nur ein kleines Stück.
Wenn du merkst, dass deine innere Stimme oft hart, fordernd oder abwertend ist – und du dir eine andere Beziehung zu dir selbst wünschst:
Ich begleite dich gerne dabei.
Herzlich,
Ulrike Simon
Leuchtfeuer – Impulse für Klarheit, innere Stärke & Orientierung









